Mittekill

NU VID 1

DIE LEUTE AUS DEM INTERNET

„Ich steh´an der Fleischtheke - man behandelt mich nicht nett.
Die Lüge schreit: ´ich bin die Wahrheit!´ - doch es ist Tourette.
Das sind die Leute aus dem Internet.“
 
Schön dark.
Mit „Die Leute aus dem Internet“ zeichnet Mittekill ein akkurates Sittenwimmelbild der verworrenen Zeit aus einer Ich-Perspektive.
 
Ein darker, elektroakustischer Teppich kriecht langsam über die Psyche wie Schnecken über den Kopfsalat im Hochbeet.
 
Digitaler Alltag im analogen.
Ausgangspunkt der Handlung sind banale Alltagssituationen mit Menschen und alltägliches Verhalten. Und wie alles in dem Wissen um mögliche zweite, digitale Identitäten vom Subjekt wahrgenommen wird.
Was weiß ich, was ahne ich, was befürchte ich und welche Paranoia ist berechtigt?
Latenter Verfolgungswahn und reales faschistisches Potential.
Gefahr schafft Gefährdende.
 
Gepaart mit dem kongenialen Video von Miro Kaygalak entsteht hier ein ungebrochen hermetisches Meisterwerk, das 6:13 Min zum Einwirken braucht.
 
Ein passender Startschuss für das neue, recht schwarze Album von Mittekill.
Phantom Club erscheint am 25.03.2022.
Kommen Sie bitte pünktlich wieder runter.
Drinkersmiley.
 
 
Video, Grafik, Fotos: Miro Kaygalak (www.errorist.com)
Schnitt: Mazlum Kaygalak
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Album: "Phantom Club"
Release: 25.03.2022
www.mittekill.de
www.facebook.com/mittekill
www.instagram.com/mittekill
 

 

NU VID 2

FOAD

Video + Single
Video: Johanna Alcer
 
„They needed help, you let them die.
Fuck off and die, Fucker
fuck off and die.“
 
Dieses Lied ist etwas älter, als der Krieg in der Ukraine.
 
Ich wusste nicht, ob ich es angesichts des Leids und der gezielten Vereinnahmungen von Seiten der Feinde der Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit veröffentlichen soll und darf.
 
Doch wenn es richtig verstanden ist – und eigentlich ist es einfach – dann ist das Lied eine Durchsage direkt nach „die da oben“.
 
Die, die an den Hebeln der Macht die falschen Entscheidungen treffen und Leute verrecken lassen.
An die antiquierten Männer, Patriarchen, Hasardeure, die einsam und allein an irgendeiner beschissenen Spitze sitzen und inhuman und weltfremd entscheiden.
Es ist kein Wunsch, aufzurüsten und in den Krieg zu ziehen, obwohl ich dann auch selber mit dem Lied gemeint werden kann.
Kein Wunsch nach Gewalttaten.
Es sagt aber, was es sagt.
 
Ein abgründiges Piano-Chanson.
Nicht mehr nur wütend, einfach durch.
Moralisch, aber was heisst Moral?
Geschockt vom Leugnen.
Vom Ausverkauf.
Vom Waffenexportrekord.
Von rein privatwirtschaftlichen Interessen und Vormachtstellungen.
Kaputter Aufschrei gegen Pushbacks oder Behinderung der Seenotrettung.
 
--
Johanna Alcer hat das offizielle (Fan-) Video gemacht.
Es handelt vom Prozess einer Stencilanfertigung eines jungen Punks mit besagtem Slogan auf der Kutte.
Dem Prozess der Anfertigung des Bildes folgend das schöne Lied vom Groll sich reinfahrend.
Eine Jugendpose in vielen Schichten.
Schablone für Schablone.
Das Lied ist keine.
Das Bild wird versteigert und der Erlös geht an Mission Lifeline.
Video: Johanna Alcer
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Album: "Phantom Club"
Release: 25.03.2022
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"Phantom Club" - Vinyl ist da!

Im Labelshop von Weltgast

Mittekill Live

MK Live

 

Wir sind guuut.

Wir sind verdammt guuut.

Alle Releases

 
PHANTOM CLUB
WELTGAST, 25.03.2022
 
 
CAN YOU VIEL IT 1 (EP)
MITTEKILL, 2021
 
 
CAN YOU VIEL IT 2 (EP)
WELTGAST, 2021
Bandcamp
 
Leaving the Wor_d
 
LEAVING THE WOR_D
WELTGAST, 2020
 
 
Die remontierte Gesellschaft
 
DIE REMONTIERTE GESELLSCHAFT
WELTGAST, 2018
Tape: MK-Shop
 
Die montierte Gesellschaft
 
DIE MONTIERTE GESELLSCHAFT
WELTGAST, 2016
Digital+Stream: Bandcamp
 
Lebende Leichen
 
LEBENDE LEICHEN
WELTGAST, 2017
 
All but bored weak and old
 
ALL BUT BORED, WEAK, AND OLD
STAATSAKT, 2012
 
You are Home
 
 
YOU ARE HOME
MODUL8, 2009
MP3: iTunes / Amazon
 
Stringenz des Wahnsinns
 
STRINGENZ DES WAHNSINNS
KITTY-YO, 2007
MP3: iTunes / Amazon
 

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